[Travel] Roadtrip durch die Highlands 1/2

Willkommen in Schottland!

Nein, keine Sorge. Ihr habt nichts verpasst. Heute geht es um den Schottlandurlaub von 2014, von dem ich euch damals in einem kleinen Rückblick bereits hier berichtet habe.

 

Roadtrip durch Schottland

 

Aber da ich ja jetzt auch Reisen in meinem Blog dabei habe dachte ich mir, berichte ich euch doch etwas ausführlicher von meinem Abenteuer damals und das ganze drum herum. Inklusive unserer Route die wir (ungefähr) gefahren sind. Ich sag euch, nach 3 Jahren ist es gar nicht so einfach ohne konkrete Anhaltspunkte in den Fotos die genaue Route zu rekonstruieren. 😀

Heute möchte ich einen Travelguide mit euch teilen, wie man die Planung für einen Roadtrip in Schottland angehen kann, auf was man achten sollte und was so meine Highlights in Schottland waren. Okay, aufgrund der Menge die ich euch auch hier wieder mitzuteilen habe, splitte ich es in zwei Beiträge auf. Ich hab einfach immer so viel zu sagen. 😀

 

Loch Ness - Schottland

Highlands - Schottland

 

Habt ihr das eigentlich lieber in kurzen prägnanten Sätzen und Tipps und alles in einem Beitrag oder mögt ihr meine Variante mit dem doch eher langen Texten? Ich habe manchmal die Befürchtung, dass die Posts viel zu lang werden. :/

Unsere Reise damals ging dann ja noch weiter durch Irland. Aber Irland bekommt einen eigenen Bericht. 🙂

 

Culloden Battlefield, Inverness - Schottland

Culloden Battlefield, Inverness - Schottland

 

Eigenes Auto oder Mietwagen?

Die wichtigste Frage die ihr bei einem Roadtrip in Schottland klären müsst ist, abgesehen von der Dauer natürlich, ob ihr mit eurem eigenen Auto fahren wollt oder mit einem Mietwagen den Trip machen wollt.

Wir waren 1 Woche in Schottland. Wären wir nur die 1 Woche unterwegs gewesen, wäre eventuell ein Mietwagen günstiger gewesen. Aber da wir insgesamt fast drei Wochen weg waren und auch in verschiedenen Ländern unterwegs waren sind wir mit dem eigenen Auto gefahren. Ist im Linksverkehr natürlich etwas komisch am Anfang, aber man gewöhnt sich schnell daran.

 

Edzell Castle, Brechin - Schottland

Edzell Castle, Brechin - Schottland

 

Bei einer Mietwagenbuchung müsst ihr natürlich beachten, dass es kaum Vermieter gibt, die Autos an Personen unter 25 Jahren vermieten. Und wenn, dann nur gegen einen doch sehr hohen Aufpreis. Daher kann sich eventuell auch bei kürzerer Reisedauer die Fahrt mit dem eigenen Auto lohnen.

Wenn ihr mit dem eigenen Auto fahrt müsst ihr im Prinzip nur daran denken, dass ihr auch eine Überfahrt mit einer Fähre bucht.
Wir sind von Amsterdam nach Newcastle mit der Fähre gefahren. Diese Fähre ist ein wenig teurer, da es eine Übernachtfähre ist und man eine Kabine mitbuchen muss. Wir haben etwa 250 € bezahlt und die Fähre über DFDS Seaways gebucht.
Aber ehrlich gesagt, so unter uns, andere Fähren machen nach Schottland eigentlich keinen Sinn. Zumindest nicht von NRW aus oder höher im Norden Deutschlands, da keine Fähre einen höheren Punkt als Newcastle ansteuert. Von Newcastle sind es nochmal etwa zweieinhalb Stunden Fahrt nach Edinburgh.

 

Highlands - Schottland

Schneebedeckte Highlands - Schottland

 

Reiseroute

Ihr könnt euch natürlich überlegen, ob ihr direkt am Anfang eine feste Route festlegt oder alles spontan entscheidet. Beides hat Vor- und Nachteile. Meine Schwester und ich haben alles eigentlich komplett spontan am jeweiligen Morgen entschieden. Das Einzige was wir wussten war, dass wir am 30. April 2014 in Cairnryan sein mussten, da an diesem Tag unsere Fähre nach Belfast ging.

Spontanität hat natürlich den Vorteil, dass man an nichts gebunden ist und dahin fahren kann, wo einem an diesem Tag der Sinn steht. Nachteil ist, dass man morgens noch nicht weiß wo man abends schläft und auch eventuell eine Nacht im Auto in Kauf nehmen muss (ist uns aber nur zweimal im gesamten Urlaub passiert). Außerdem wird dadurch der Urlaub wahrscheinlich etwas teurer.

 

Dunrobin Castle, Golspie - Schottland

Telefonzelle im Nirgendwo, Highlands - Schottland

 

Planung hat den Vorteil, dass man sich anhand seiner Route schon im Vorfeld passende Unterkünfte buchen kann und da bestimmt auch das ein oder andere Schnäppchen ergattern kann. Und man weiß halt immer genau, wohin es geht.

Auch wenn es teurer ist im Endeffekt, würde ich immer wieder die spontane Variante bevorzugen.  Das hier war übrigens unsere Route. Vielleicht dient sie dem Ein oder Anderen ja als kleine Inspiration. 🙂

 

Unterkünfte

Wie oben schon erwähnt wussten wir morgens nie wo wir abends schlafen werden. Im Klartext heißt das, wir haben abends irgendwann angefangen, B&B’s abzuklappern bis wir ein freies gefunden haben was auch preislich in Ordnung war. Die meisten B&B’s lagen so aber um die 60-70 Pfund für zwei Personen. Mit vorheriger Buchung geht das bestimmt günstiger.

 

Fort George, Inverness - Schottland

Fort George, Inverness - Schottland

 

Aber B&B’s kann ich im Allgemeinen nur empfehlen. Man schläft bei Privatleuten im Haus, kann sich mit den Bewohnern des Hauses unterhalten und nette Bekanntschaften schließen. Und man bekommt auf Wunsch morgens auch ein perfektes schottisches Frühstück! Sowas liebe ich ja. 🙂

Wie verbringt ihr am Liebsten euren Urlaub? Habt ihr schonmal einen Roadtrip gemacht?

 

Highlands - Schottland

6 Comments

  • Wolfgang 15. Januar 2017 at 23:36

    Hi Diandra,
    Die Route entspricht in großen Teilen meiner Route die ich im September/Oktober, also vor wenigen Monaten geplant hatte. Allerdings ganz hoch bis an die nördlichen Spitze bei Durness, über vier Wochen und mit Motorrad und Zelt.
    Kurz vor der Hälfte der Tour hat mich allerdings eine üble Schlechtwetterperiode mit dreitägigem Orkan (den ich im B&B überstanden habe) und Regengüssen erwischt, so dass ich abgebrochen habe.

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    • bakingavenue 16. Januar 2017 at 14:05

      Hallo Wolfgang,
      wow, das klingt nach einer aufregenden Tour, vor allem mit dem Motorrad und Zelt! Wenn wir mehr Zeit gehabt hätten wären wir wohl auch noch nördlicher hoch gefahren!
      Sehr schade, dass du deine Tour abbrechen musstest. Wirst du sie denn nochmal irgendwann antreten?

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  • Maria 16. Januar 2017 at 8:12

    Hach, wie wunderschön 🙂 Durch Schottland mit Linksverkehr würde ich mich das wahrscheinlich nicht trauen, aber meist mag ich Roadtrips auch sehr gerne und durch die wilde Welt der Highlands sowieso. Ich finde das spontane Buchen schon recht mutig, bis jetzt habe ich immer im Voraus ein wenig geplant…
    Viele Grüße
    Maria

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    • bakingavenue 16. Januar 2017 at 14:07

      Hallo Maria 🙂 Man gewöhnt sich schneller an den Linksverkehr als man sich das vielleicht vorstellt. 🙂 Mit einem Auto wo das Lenkrad auch entsprechend auf der rechten Seite ist, ist es sogar noch einfacher. Unvorstellbar aber wahr! 🙂 Also trau dich ruhig. 😉 Die Highlands sind es definitiv wert! Und ja, das mit dem spontanen buchen ist halt auch echt risikoreich. Aber auch aufregend. 🙂
      Liebe Grüße, Diandra

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  • Christian | ChrisCat unterwegs Reiseblog 16. Januar 2017 at 8:34

    Hi Diandra,

    danke für deinen Bericht 😉
    Für uns geht es im Mai für 3 Wochen mit einem Camper durch Schottland. Deshalb saugen wir zu Zeit alle Möglichen Infos in uns auf 😀

    Letztes Jahr im Mai waren für 3 Wochen im Westen Kanada’s unterwegs. Dieses Land können wir echt empfehlen!
    http://chriscatunterwegs.de/travelblog/wordpress/roadtrip-durch-den-westen-kanadas-die-beste-route-where-to-stay/

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    • bakingavenue 16. Januar 2017 at 14:08

      Hey Christian,
      sehr gerne! Freut mich natürlich, wenn er den Lesern gefällt! 🙂
      Oh, das wird sicher spannend und aufregend! Und Mai ist eine tolle Zeit für Schottland. 🙂 Ihr werdet sicher einiges erleben.
      Vielen Dank für den Beitrag über Kanada! Steht definitiv auch noch auf meiner Liste, da sind solche Infos ja immer Gold wert. 🙂

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