[Travel] 10 Tipps für einen Roadtrip in Neuseeland

Meine Reise in Neuseeland neigt sich langsam aber sicher dem Ende zu. Dann war ich über zwei Monate mit einem Campervan in Neuseeland unterwegs. Und es war einfach grandios!

Neuseeland ist so ein wunderschönes Land, ich komme einfach nicht aus dem Schwärmen heraus. Da wir mit einem Camper unterwegs waren, haben wir sehr viel von Neuseeland gesehen, sowohl auf der Nord- als auch auf der Südinsel, und natürlich hat man mit der Zeit auch einiges an Tipps gesammelt, die man zu Beginn der Reise noch nicht kannte. Die möchte ich heute mit euch teilen.

 

10 Tipps für einen Roadtrip durch Neuseeland
10 Tipps für einen Roadtrip durch Neuseeland
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Piha Beach

 

Ich kann euch Neuseeland als Reiseziel wirklich nur empfehlen. Ja, der Flug ist lang. Sehr lang! Aber lasst euch davon nicht abschrecken. Bei uns ging die Zeit eigentlich relativ gut um.

Ich habe euch meine 10 besten Tipps für einen Roadtrip mal zusammengefasst und hoffe, dass sie dem einen oder anderen helfen werden. 🙂

 

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Kaikoura Peninsula

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Kaikoura

 

Fahrzeug

Ihr solltet euch ein Fahrzeug zulegen, welches die Plakette Self-contained hat. Entweder kauft ihr euch ein Fahrzeug oder ihr mietet eins. Das würde ich von der Dauer eures Aufenthaltes abhängig machen. Denkt daran den Camper frühzeitig zu mieten, damit ihr im Falle des Falles auch noch euer Wunschfahrzeug bekommt. Mit der Plakette könnt ihr euch eigentlich auf jeden Campingplatz stellen, den es gibt. Und das kann euch einiges an Geld sparen, da es auch sehr viele freie Campingplätze gibt. Auf denen darf man aber nur mit dieser Plakette übernachten.

 

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Lake Rotoroa, Nelson Lakes National Park

 

Sinnvolle Apps für unterwegs

Die wichtigste App ist CamperMate. Wenn ihr euch die Karten runterladet könnt ihr die App auch offline nutzen. Hier könnt ihr euch alle Campinplätze, Toiletten, Duschen, Tankstellen etc. anzeigen lassen, Kommentare dazu von anderen Usern lesen und euch auch direkt dahin navigieren lassen.

Außerdem kann ich euch Google Maps ans Herz legen. Auch hier könnt ihr euch Kartenbereiche in eure Offlinkarten runterladen und Google Maps somit als Navi nutzen, auch wenn ihr kein Internet habt. Das funktioniert aber nur für die Autostrecken.

Eine weitere sinnvolle App ist der Währungsrechner Finanzen100 sowie die Übersetzungsapp dict.cc. Einen Währungsumrechner und einen Sprachübersetzer kann man immer gebrauchen und sie funktionieren ebenfalls offline.

 

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Tama Lakes, Tongariro National Park

 

Kommunikation mit den Lieben zu Hause

Wenn ihr für einen längeren Zeitraum in Neuseeland seid macht es durchaus Sinn, sich eine neuseeländische SIM Karte zuzulegen. Bei unseren zwei Monaten hat die TravelerSIM von Vodafone gereicht. Da gibt es dann 3GB Internet, 200 Minuten zum Telefonieren und 200 SMS. Die Minuten und SMS kann man problemlos u.a. auch nach Deutschland verbrauchen. Die Karte ist für 60 Tage gültig und hat 39 NZD gekostet. Das sind umgerechnet etwa 24 €. Falls eure Familie und Freunde euch von Deutschland aus anrufen wollen, kann ich euch die App Toolani empfehlen. Hier kann ein Guthaben angelegt werden und die Anrufe nach Neuseeland kosten dann nur 0,09 Cent pro Minute. Wenn man aus dem ganz normalen Handynetz anruft kann es gut und gerne auch mal zwischen 0,99 € und 1,99 € pro Minute kosten.

 

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Cape Reinga

 

Einkaufen

Am günstigsten könnt ihr bei Pak’nSave und Countdown einkaufen. Beide Geschäfte haben immer gute Angebote und hier bekommt ihr eigentlich alles an Lebensmitteln und Haushaltsartikeln was ihr für eure Reise benötigt. Für Obst und Gemüse lohnt es sich auch mal bei kleinen Händlern an der Straße anzuhalten. Hier ist es oft sehr günstig.

 

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Robben Kolonie am Cape Palliser

 

Tanken

Auf der Nordinsel ist das Tanken etwas günstiger als auf der Südinsel. Im Norden haben wir im Schnitt umgerechnet etwa 1,10 € pro Liter bezahlt, im Süden im Schnitt etwa 1,25 €. Am günstigsten könnt ihr bei den Pak’nSave Filialen tanken, wobei hier aber nicht jede Filiale auch eine Tankstelle hat. Mobil ist auch sehr günstig. Bei beiden gibt es zudem auch noch Vorteile. Bei Mobil könnt ihr 6 Cent pro Liter sparen, wenn ihr mehr als 40 Dollar tankt. Bei Pak’nSave bekommt ihr bei jedem Einkauf einen Bon mit einer Gutschrift über 6 Cent pro Liter für die hauseigenen Tankstellen. Der Nachteil ist, dass ihr den Bon auch nur in dem Ort einlösen könnt, wo ihr ihn auch bekommen habt. Wenn ihr den Bon aber bei einer Filiale bekommt, die keine eigene Tankstelle hat, könnt ihr diesen Bon an jeder beliebigen Pak’nSave Tankstelle oder bei den Mobil Tankstellen einlösen. Hier gibt es keine Mindestabnahmemenge.

 

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Franz Josef Glacier

 

Wasservorräte

Holt euch am Besten wiederbefüllbare Trinkflaschen. Entweder könnt ihr dann beim Einkaufen Wasserkanister mit bis zu 10 Litern kaufen oder ihr füllt eure Flaschen einfach an öffentlichen Trinkbrunnen wieder auf. Das könnt ihr auch mit euren Wasserkanistern machen. Dauert zwar eine Weile, spart aber Geld. 😉

 

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Punakaiki

 

Duschen

Stellt euch darauf ein, nicht jeden Tag duschen zu können, außer ihr gebt jede Nacht Geld für Campingplätze aus. Die App CamperMate zeigt euch alle öffentlichen Duschen an. An den Icons könnt ihr sehen, ob es sich um warme (rot) oder kalte (blau) Duschen handelt. Die kalten sind zudem meist kostenlos. Und glaubt mir, man gewöhnt sich an das kalte Duschen. 😉 Die warmen Duschen befinden sich meist in Schwimmbädern, Fitnessstudios oder anderen Campingplätzen. Warme Duschen kosten meist zwischen 2-5 Dollar.

 

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Pancake Rocks, Punakaiki

 

Wäsche waschen

Ja, auch daran muss man denken wenn man mehrere Monate unterwegs ist. Manche Campingplätze haben Waschmaschinen und Trockner. Die kosten aber immer extra. Ansonsten gibt es fast in jeder größeren Stadt mindestens einen Waschsalon, wo ihr eure Wäsche waschen könnt. Die meisten Waschmaschinen waschen allerdings mit kaltem Wasser. Die Waschmittel hier sind aber natürlich darauf ausgelegt. In den meisten Fällen kostet die Benutzung der Waschmaschine zwischen 3-4 Dollar. Die Trockner kosten meistens pro 15 Minuten 1-2 Dollar. Also schaut, dass ihr genug 1 und 2 Dollarmünzen habt wenn ihr waschen geht. 😉

 

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Moria Gate Arch, Oparara Basin

 

Das Land des Wanderns

Ich bin zwar nicht der größe Hobbywanderer, von meiner Kondition mal ganz zu schweigen, aber geht unbedingt wandern! Hier gibt es so viele schöne Ecken, die ihr mit dem Auto gar nicht erreichen könnt und zwangsläufig wandern müsst. Ich empfehle euch auch Wanderschuhe mitzunehmen. Manche Wanderwege sind durchaus sehr naturbelassen. Da geht es dann über Stock, Stein und Fluss. Das kann ziemlich abenteuerlich werden. Wenn ihr Wanderschuhe mit nach Neuseeland nehmt achtet darauf, dass ihr sie gut sauber gemacht habt falls ihr sie schonmal getragen habt. Der neuseeländische Zoll ist da sehr genau. Ich musste sogar meinen Koffer aufmachen und denen meine Schuhe zeigen. 😀 Normaler Dreck ist okay, aber es sollten keine Dreckklumpen oder ähnliches mehr dran sein. Ich habe einfach eine Nagelbürste zum säubern benutzt und das hat vollkommen gereicht.

Von der Länge der Wege ist auch für jeden was dabei. Von kleinen Naturwalks von 15 Minuten bis zu mehrstündigen oder mehrtägigen Wanderungen.

 

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Cleopatra’s Pool, Abel Tasman National Park

 

Reisezeit

Wir waren von Ende September bis Ende November in Neuseeland. Der Winter war also grade vorbei und wir hatten Frühling. Die anderen Jahreszeiten kann ich jetzt aufgrund fehlender Vergleichswerte natürlich nicht beurteilen, aber für uns war Frühling perfekt! Alles fängt an zu blühen, es ist nicht zu warm, nicht zu kalt und das Wetter war alles in allem einfach herrlich, wobei es auf der Nordinsel gemischter war als im Süden. Habt am besten für alle Eventualitäten Klamotten dabei. 😉 Auf der Nordinsel hatten wir beim wandern sogar Schnee! Aber in einer Höhe von 1.400 Metern auch kein Wunder. 😀 Das Wetter kann hier grundsätzlich aber sehr schnell wechseln.

 

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Split Apple Rock, Tasman Bay

7 Comments

  • amely rose 23. November 2016 at 15:37

    och wow, Neuseeland! ein absoluter traum
    und es ist der Wahnsinn, jedes bild sieht so anders aus, als wärst du komplett durch die welt gereist. wow

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    Reply
    • bakingavenue 24. November 2016 at 3:33

      Ja, Neuseeland ist echt der Wahnsinn! 🙂 Es verbindet irgendwie so viele verschiedene Länder in einem…traumhaft 🙂

      Reply
  • Beauty-Focus-Eifel 3. Januar 2017 at 11:29

    Ein Traum! Und tolle Fotos!
    Ich werde ihn mit wohl mie erfüllen, allein wegen der ellenlangen Flugzeit… Aber hier konnte ich ja mal ein bisschen reinschnuppern 🙂
    LG Annette

    Reply
    • bakingavenue 3. Januar 2017 at 19:01

      Hallo Annette, vielen Dank 🙂
      Ja, die Flugzeit ist leider wirklich unwahrscheinlich lang. Aber es lohnt sich definitiv! 🙂 Aber freut mich, wenn ich dir Neuseeland mit meinem Beitrag etwas näher bringen konnte. 🙂
      LG Diandra

      Reply
  • Sabine 2. Mai 2017 at 10:03

    Sehr schöne Bilder! Danke für die Tipps und Eindrücke aus NZ.
    Sabine

    Reply
    • bakingavenue 2. Mai 2017 at 10:31

      Vielen Dank Sabine! Und sehr gerne 🙂 Hoffe, ich konnte dir etwas weiterhelfen in deiner Entscheidung. 🙂

      Reply
  • [Werbung] Ein Ring sie zu knechten & Gewinnspiel | Baking Avenue 25. November 2017 at 14:23

    […] konnten. Falls ihr noch Tipps für einen Roadtrip durch Neuseeland braucht, schaut doch mal HIER […]

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