Irland trifft auf Köln oder: Es wird Hochzeit gefeiert! // Ireland meets Cologne or: Let’s have a wedding!

Dieser Tag wurde lange geplant. Ein Jahr lang.

Ich weiß noch genau, wo der Freund meiner Mutter mich in seine Pläne einweihte, meiner Mutter einen Heiratsantrag zu machen. Ich half ihm, den Ring auszusuchen. Ein keltischer sollte es sein, wie hätte es auch anders sein können. Auch die Pläne, wie er den Antrag in etwa machen möchte, verriet er mir. Es war so aufregend. Und ich freute mich so für meine Mama! Aber es gab ja ein Problem. Ich durfte sie ja noch gar nicht an meiner Freude teilhaben lassen! Das war schwer sag ich euch. Aber als gute Tochter blieb ich natürlich still und wartete auf die offizielle Verkündung in Form einer WhatsApp-Nachricht. Und meine Mama war so überglücklich. Wir alle waren sehr glücklich darüber!

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Aber dann kam der echt wichtige Part: Die Hochzeit musste geplant werden! Das Datum stand fest. Der 28. Juni 2014 sollte es sein. Und quasi von Anfang an war klar: Es kann nur eine irische kölsche Hochzeit geben!
Denn Mama (wie auch ihre Geschwister) wurden in Irland geboren und lebten dort, bis Mama 3 Jahre alt war. Daher haben wir schon immer eine enge Verbindung zu diesem wundervollen Land gehabt. Und da Frank ein echte kölsche Jung ist, durfte dieser Part natürlich auch nicht vernachlässigt werden. 😉

Auch stand für meine Eltern (Frank ist wie ein Vater für mich  ♡) relativ früh fest, dass ich ihren Hochzeitskuchen machen soll! Ich war so geehrt 🙂 Ich hatte noch nie einen Hochzeitskuchen bisher gemacht, wollte mich dieser wundervollen Aufgabe aber selbstverständlich stellen!

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Es wurde geplant und geplant. Eine Location wurde ausgewählt, ein Fotograf engagiert, Kleider genäht (Ja, meine Mama hat tatsächlich ihr Brautkleid sowie die Brautjungfernkleider für uns 3 Mädels selber genäht!), Kilts gekauft, Sachen für den Kuchen bestellt, Termine mit Dudelsackspielern gemacht um den passenden auszuwählen und und und! Und natürlich all die Sachen die noch nebenher geplant wurden, von denen meine Eltern natürlich nichts wussten 😉

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Und dann war es soweit: Ich hatte mir für die Hochzeits-Woche extra zwei Tage Urlaub genommen, damit ich passend zum von Mama gekauften Tortenständer 5 Kuchen zaubern konnte! Die Dekoration in Form von Zuckerblumen und -efeu hatte ich schon ein wenig vorher angefertigt.
Es sollten nun also 5 Kuchen werden. Ich bin mit Mama die grobe Planung durchgegangen, habe eine superschöne Skizze angefertigt 😀 (leider habe ich von diesem zeichnerischen Meisterwerk *hust* kein Foto 😉 ) und beschlossen, was für Kuchen es denn werden sollen.
Ich habe dann also 3 helle Biskuits gefüllt mit weißer Joghurt Mousse au Chocolat und Himbeeren (wie der, den ich für die Silberhochzeit gemacht habe, siehe hier). Die anderen beiden wurden Schokobiskuits (Rezept von der SchokoladenFee, zu finden hier) gefüllt mit dunkler Mousse au Chocolat und Schokosplittern (Rezept von chefkoch, zu finden hier).

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Und ich muss schon sagen, für meinen ersten Hochzeitskuchen ist er ziemlich gut geworden! 😉 Das bestätigt mir auch die Rückmeldung der Gäste: Viele Komplimente und der Kuchen war innerhalb von 15 Minuten aufgegessen. Ich hatte nicht mal mehr Gelegenheit, den angeschnittenen Kuchen zu fotografieren. Und die Gäste waren so fix, das Brautpaar hat nur das kleine Stück vom Anschneiden abbekommen (daher werde ich den Kuchen nochmal machen…und es haben sich schon so gut wie alle Cousins zum mitessen angekündigt :D).

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Now the English part (photos above)

This day was long planned. One year.

I still remember exactly when my Mums boyfriend inducted me into his plans to propose to my Mum. I helped him to choose a ring. It had to be a Celtic one, how could it be otherwise. Furthermore he bespoke his plans for the proposal with me. It was so exciting. And I was so happy for my Mum! But there was a problem. I wasn’t allowed to let my Mum take part in my joy. And that was hard. But as a good daughter I stayed quiet of course and waited for the official publication in the form of a WhatsApp message. And my Mum was so over the moon. We were all happy!

But then came the really important part: The wedding wanted to be planned! We had a date. The 28th June 2014. And nearly from the beginning it was certain: It only can be an Irish Colognian wedding! Because Mum (and her siblings) were born in Ireland and lived there until Mum was 3 years old. So we always had a special relation to this wonderful country. And because Frank is a real Colognian guy we couldn’t neglect this part. 😉

Furthermore it was certain for my parents (Frank is nearly like a father to me ♡) really early that it had to be my part to make the wedding cake! I felt so honored 🙂 I never made a wedding cake before but of course I wanted to make this wonderful task!
So we planned and planned. My parents chose a location, engaged a photographer, dresses were sewed (yes, my Mum sewed her own dress and the dresses for us 3 bridesmaids on her own!), Kilts were bought, things for the cake were ordered, appointments with bagpipers were made to choose the perfect one for the wedding and and and! And of course all the things which were planned besides from which my parents didn’t know a thing. 😉 

And then there was the time: In the wedding-week I took 2 days off from work to have enough time to make 5 wedding cakes which fitted to the cake stand my Mum bought. The decoration in form of sugar flowers and ivy I made some time before.
So it had to be 5 cakes. Mum and I made the rough planning, I made a really wonderful draft 😀 (unfortunately I don’t have a photo of this graphical masterwork *cough* 😉 ) and decided which sort of cakes I wanted to make.
I made 3 sponge cakes filled with a white yoghurt mousse au chocolat and raspberries (like the one I made for the silver wedding, look here). For the other two I made chocolate sponge cakes (recipe of the SchokoladenFee, look here) filled with a dark mousse au chocolat and chocolate sprinkles (recipe from chefkoch, look here).

And I have to say for my first wedding cake it was pretty good. 😉 The guests confirmed this as well: Many compliments and the cake was eaten within 15 minutes! I didn’t even had the chance to take photo of the truncated cake. And the guests were so fast that my parents only had the little piece from when they truncated the cake (that’s why I’m going to make the cake again…and nearly all of my cousins gave notice that they want to come over then too :D).

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